Männergesangverein Diepholz von 1899 Inhaber der Zelter - Plakette
Männergesangverein Diepholz von 1899        Inhaber der Zelter - Plakette

Die zehn wichtigsten Verhaltensregeln

für jeden Chorsänger

Dein Ego kommt im Chor einfach zu kurz? Mit diesen zehn goldenen Verhaltensregeln ist das Problem aus der Welt:

  1. Du sollst als Chorsänger die Möglichkeit nutzen, beim Singen dein persönliches Profil hervorzuheben, besonders durch Lautstärke, eigenes Tempo und individuelle Textgestaltung. Lasse dich darin keinesfalls durch kleinliche „Besserwissereien“ des Dirigenten beirren,

  2. Noten, Pausen und ähnliche Zeichen dienen nur der graphischen Ausschmückung des Textes; ihre Beachtung kannst du getrost Malern, Graphikern und sonstigen außermusikalischen Kunstfreunden überlassen.

  3. Häufiges Fehlen bei Proben und Aufführungen steigern deine Wertschätzung. Bedenke, dass du nach einiger Zeit als Rarität gefeiert wirst.

  4. Ob du zehn Minuten zu früh oder zu spät zur Probe kommst, ist reine Geschmackssache; als „Zuspätkommer“ hast du aber den größten Vorteil, dass viel mehr Leute deine Anwesenheit zur Kenntnis nehmen. Beginne nach deiner Ankunft sofort mit dem Nachbarn eine Diskussion über allgemein interes-sierende Themen, wie Haus, Küche, Schule, Kinder, Politik u.ä.. dies schafft ein gutes Arbeitsklima.

  5. Du sollst dich unmittelbar vor dem Einsatz kräftig räuspern. Es zeigt den Zuhörern an, dass es gleich losgeht. Deine Stimmbänder werden es dir überdies danken.

  6. Zögere nicht, den Einsatzton eines Liedes nach eigener Vorstellung selbst anzustimmen. Der Dirigent wird freudig aus dem reichhaltigen Angebot des Chores etwas Passendes aussuchen.

  7. Trage energisch dazu bei, dass neue Chormitglieder nicht vorlaut werden; sie sind vielmehr schon bei den ersten Proben auf den ihnen angemessenen Rang, der sich ausschließlich nach den vor Ort geleisteten Dienstjahren bemisst, zurechtzustutzen.

  8. Sollte ein neues Stück in der Probe nicht auf Anhieb klappen, so beginne ohne Umschweife auf eigene Faust, einzelne Passagen mit den Kollegen deiner Stimmlage zu üben. Es entlastet nicht nur den Chorleiter, sondern erzeugt zudem ein überaus reizvolles Tongemisch.

  9. Zögere nicht, beim Aufstellen – insbesondere vor Publikum – deinen Standplatz im Chor unter Einsatz aller verfügbaren taktischen Mittel zu erkämpfen und beharrlich zu verteidigen. Bedenke, dass die guten Plätze entweder ganz vorne oder ganz hinten sind. Örtliche Besonderheiten lassen sich oft strategisch als hervorgehobener Standpunkt oder – je nach deiner Persönlichkeitsstruktur – als Deckung nutzen.

  10. Spare niemals mit konstruktiver Kritik, vor allem, wenn es darum geht, Neuerungen einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Originelle Beiträge wie : „So ein Sch….!“ , „Das hat’s bei uns noch nie gegeben !“, „Sch… - Lied“ , „das haben wir schon immer so gemacht !“ wirken motivierend und bewahren vor schlimmen Fehlentscheidungen.

Werden alle Tipps konsequent befolgt, kann

eigentlich nichts mehr schiefgehen!







Aktivitäten des 1. Tenor.



Im Mai 1985 ging es zu einem langen Wochenende auf die Nordseeinsel Langeoog. Untergebracht waren wir bei der Familie Bünting, einer Schwester des Sangesbruders Erich Bünting. Dieser hatte auch die Super-Tour vorbereitet. Die Lok der Inselbahn, die uns vom Hafen zum Ort brachte, ist ein Produkt der Firma Christoph Schöttler GmbH, Diepholz. Es wurde viel gesungen und gefeiert.

Aktivitäten des 1. Tenor. 



Vom 15. bis 16. September 1990 wurden die Holsteinische Schweiz und Kiel bereist. Am ersten Tag führte uns die Route über Travemünde, Timmendorfer Strand, Eutin, Malente, Preetz nach Laboe an der Kieler Förde. Besichtigt wurden ein U-Boot und das Ehrenmal. Quartier nahmen wir im "Förde-Hotel" in Kiel. Abends gab es "Störtebekers Seefahrer-Gelage" und ein entsprechenden Trunk.

Ein echter Sänger vom 1. Tenor trinkt nie ohne Grund, weshalb vor jedem Trunk auf "Allzeit gute Fahrt" angestoßen wird. Ab Mitternacht wurde der Geburtstag von Wolfgang Follrichs ausgiebig bis in den frühen Morgen gefeiert. Der zweite Tag führte uns über Lübeck - mit Stadtrundfahrt -, Lauenburg und Soltau nach Fallingbostel, wo eine Abschlusspause eingelegt wurde. Unsere Frauen waren begeistert.

Aktivitäten des 1. Tenor.



Am 2. und 3. Oktober 1992 war die Fahrt in den Harz angesagt. Wetter und Stimmung waren gut, und so ging es über Hannover, Goslar, wo zu Mittag gegessen wurde, nach Bad Grund. Im Hotel abends schlugen die Wogen der Fröhlichkeit hoch, es wurde gefeiert und das Tanzbein geschwungen. Zwischen uns Sängern und unseren Frauen einerseits, und der Hauskapelle anderseits, entwickelte sich zu fortgeschrittener Stunde ein "Sängerball", der ganz klar zu unseren Gunsten entschieden wurde. Am zweiten Tag erfolgte die Weiterfahrt nach Ilsenburg, wo der Reisebuss von dem Ehepaar Bärbel und Günter Massow gestoppt wurde. Ein zünftiger Umtrunk war der Grund. Die "Perle des Ostharzes", das Städtchen Wernigerode, nahm dann von uns Besitz. Die Innenstadt mit den schönen, wieder hergerichteten alten Fachwerkhäusern, das stolze Rathaus und das Schloss ließen uns ins Schwärmen geraten.

 

Aktivitäten des 1. Tenor.



Vom 29. April 1995 ab war für drei Tage die Hauptstadt Berlin unser Reiseziel. Das am Alexanderplatz gelegene Hotel "Forum" war nun unser Domizil. Ein unvergessenes Erlebnis bescherte uns der Spreewald, wo wir Sangesbrüder mit unseren Frauen in einem Boot durch die Wasserstraßen gestakt wurden. Auch der Abstecher nach Potsdamm, die Besichtigung der Babelsberger Filmstudios, des Schlosses "Sanssoucci" mit dem Cecilienhof wird uns in schöner Erinnerung bleiben.

Aktivitäten des 1. Tenor.



Vom 3. bis 5. Oktober 1997 wollte der 1. Tenor mit Frauen das Weinanbaugebiet "Rheinhessen" erleben und bezog in Alzey Quartier. Schon am Abend ging es auf eine Wein-Entdeckertour nach Biebelsheim zum Vogt-Fehlinger. Die Proben vom Burgunder, Riesling, Silvaner usw hatten es in sich. Eine Busrundfahrt brachte uns das Nahetal näher. Der Stadtrundgang in Bad Kreuznach gab uns viel Schönes und Informatives.

Aktivitäten des 2. Tenor



Der Stimmenführer Edlef Sommer hatte ein Wochenende vom 17. bis 18. August 1988 in seine alte Heimat Bredstedt geplant. Von hier aus ging es bei herrlichem Wetter mit dem Schiff zu einem Tagesausflug zur Hallig Hooge. Dank der Ortskenntnis von Edlef Sommer wurde abends in einem vorzüglichen Restaurant gespeist - natürlich Fisch. Ein schönes Wochenende!

Aktivitäten des 2. Tenor



Am Samstag, den 3. September 1989, starteten wir mit "Kind und Kegel" eine Radtour in "Grüne". Nach einer Kaffeepause bei Koop in Aschen ging es mit etlichen "Kümmerling-Pausen" weiter nach Lüdersbusch. Dort wurde gegrillt und nach einigen Bierchen gegen 21:00 der Sack zugebunden.

Aktivitäten des 2. Tenor



Vom 9. bis 11. Oktober 1992 hatte unser Stimmenführer "Johnny" Ahten eine Fahrt ins Ahrtal nach Mayschoß vorbereitet. Unvergessen die Planwagenfahrt durch die Weinberge sowie der große Rummel beim Weinfest. Auf der Rückfahrt wurde die Besichtigung einer Tropfsteinhöhle im Sauerland zu einem besonderen Ereignis.

Aktivitäten des 2. Tenor



Am Samstag, den 7. August 1993, brachte uns eine Radtour mit anschließender Kaffeetafel bei Christel und Uli Backhaus viel Spaß.

Aktivitäten des 2. Tenor



Vom 28. April bis 1. Mai 1995 organisierte uns Sangesbruder Martin Kalkwarf einen Ausflug nach Egmond aan Zee, an der holländischen Küste. Martin, ein gebürtiger und ortskundiger Holländer, hatte alles sehr gut vorbereitet. Ein besonderes Erlebnis war die Fahrradtour durch die Tulpenfelder nach Alkmaar. Alle waren sich einig: diese Fahrt müsse wiederholt werden!

Aktivitäten des 2. Tenor



Von unserem Ausflug nach Holland war Geld übrig geblieben und so lud uns Karl-Heinz Buns am Pfingstmontag mit unseren Frauen zu einer Grillparty in seinem Garten ein. Das Wetter war herrlich - und so wurde auch dies wieder eine tolle Sache. Aber bei allem Hunger und Durst: die Männer mußten sich "opfern" und am nächsten Tag nochmals zum Resteverzehr antreten. Klagen über Terminstress wurden allerdings nicht laut.

Aktivitäten des 2. Tenor



Nach Vorbereitung durch Stimmenführer Karl-Heinz Buns ging es am 3. Oktober 1997 nach Kiel. Hier war der Start für eine zweieinhalb Tage Stippvisite nach Oslo. Die Fähre der Color-Linie erwies sich als schwimmendes Luxushotel. Vom hervorragenden Buffet über die Live-Musik bis hin zum Spielkasino fehlte es an nichts. Die Führung durch Oslo, durch unsere sympathische Fremdenführerin war ein Erlebnis. Auch auf der Rücktour sollen viele die Kabine kaum gesehen haben.!

Aktivitäten des 2. Tenor



Die Radtour 1997 Richtung Lehmder Damm begann schon bei Regen. Dank Martins Bulli konnten wir trotzdem unterwegs Kaffee und Kuchen genießen (die Heckklappe war wie ein großer Regenschirm). Die etwas früher begonnene Grillparty in der Kalkwarfschen Garage sah trotz allem eine fröhliche Gesellschaft.

Aktivitäten des 1. Bass



Am 30.Mai 1981 ist der "Bassuntergang", unter diesem Motto waren wir aufgerufen, bei Emmy Schreiber in Ossenbeck mit dem "Melkerad" zu starten. Die lustige Radtour führte uns über Lindloge, Hohe Sühn, wobei mehrere Pausen eingelegt wurden, weiter über Apwisch wieder nach Ossenbeck, wo bei Sangesbruder Kahling der Sack zugebunden wurde.

Aktivitäten des 1. Bass



Am 7. Mai 1983 starteten wir vom Marktplatz Diepholz zu einer Radtour über Heede, Stau Hoopen nach Drebber. Nach einer Zwischenpause bei Halfbrodt ging es weiter in das Feriengebiet Dönsel. Nach längerem Aufenthalt erreichten wir abends die Grillhütte in Wetschen, wo wir fürstlich bewirtet wurden.

Aktivitäten des 1. Bass



Vom 11. bis 14.Mai 1984 unternahmen wir eine viertägige Fahrt in den Norden, nach Oslo. Besonders erlebnisreich war die neunzehnstündige Überfahrt von Kiel nach Oslo mit der MS "Kronprinz Harald". Eine Bustour mit einer Fjordfahrt gaben einen Eindruck von der Schönheit Norwegens. Zum Abschluss besuchten wir die Vigeland Reliefs und Skulpturen im Trogner-Park in Oslo.

Aktivitäten des 1. Bass



Ende Juli 1984 wurde zum "Reviergang" aufgerufen. In der Jagdhütte von Jokel Linné in Rethem-Aller verbrachten wir einen zünftigen Männerabend.

Aktivitäten des 1. Bass



Auf unserer Radtour am 4. Oktober 1986 durch die Diepholzer Bruchwiesen kehrten wir zunächst bei "Buschsenator" Donath ein. Nach einem kräftigen Umtrunk ging es weiter in die Wetscher Bauernstuben. Auf der Rückfahrt wurde nochmal Pause in der Schankwirtschaft Weghorst eingelegt, um am Abend bei Schulz am Bahnhof die Radtour zu beenden.

Aktivitäten des 1. Bass



Eine Zweitagesfahrt führte uns vom 25. bis 26. August 1989 nach Amsterdam. Nachdem wir zunächst auf eigene Faust einen Teil der Stadt erkundet hatten bekamen wir am nächsten Tag bei einer Stadtrundfahrt einen Überblick über die Größe und Sehenswürdigkeiten der Stadt. Eine Grachtenrundfahrt vervollständigte das Erlebnis dieser schönen Stadt.

Aktivitäten des 1. Bass



Am 9. Mai 1992 umwanderten wir den Dümmer. Abends servierte Horst Finke, Strandlust, ein ausgiebiges Bauerfrühstücksbuffet, an dem auch unsere Frauen teilnahmen.

Aktivitäten des 1. Bass



Wir verweilten vom 4. bis 6. Juni 1993 in unserer Hauptstadt Berlin. Unser Quartier im Hotel Frühling am Zoo lag mitten in der Stadt. Wir schipperten mit dem Dampfer "unter den Brücken und auf den Kanälen" Berlins und erkundeten die Innenstadt auf eigene Faust. Eine ausgedehnte Stadtrundfahrt führte uns unter anderem zum Alexanderplatz mit Fernsehturm, zum Berliner Dom, Palast der Republik, das Rote Rathaus, unter den Linden, Friedrichstraße, Gendarmenmarkt, Brandenburger Tor, Reichstag, die Kongresshalle und vieles mehr. Auf der Heimfahrt wurde noch Potsdam besucht.

Aktivitäten des 1. Bass



1994 zog es uns nach Osterholz-Scharmbeck und zwar zunächst in Tietjens Hütte. Mit einem Torfkahn schipperten wir auf der Hamme zur "Moorkate Melchershütte". Nach einer "Reintour" hier mal rein, da mal rein - erfolgte "Sack zu" auf dem Scharmbecker Herbstmarkt. Auf der Rückfahrt über Bremerhaven gab es auf der "Seuten Deern" eine satte Fischmahlzeit.

Aktivitäten des 1. Bass



Vom 28. bis 30.Juli 1995 stand Brügge auf dem Plan. Nach einer Frühstückspause im "alten Aldekerk" erreichten wir bei strahlendem Sonnenschein Brügge. Wir wohnten in einem der ältesten Hotels in der Stadtmitte, so konnte die Stadt zu Fuß erwandert werden. Ein Besuch des Weltbades Ostende war ein Kontrast zu dem eher heimeligen Brügge. Auf der Heimfahrt nutzten wir die Gelegenheit, das Atomium in Brüssel zu bestaunen.

Aktivitäten des 1. Bass



Am 11. und 12. Juli 1998 fuhren wir mit unseren Frauen in den Oberharz. Im Bode-

tal bei Thale luden die Roßtrappe und der Hexentanzplatz zu einer längeren Vereildauer ein. Im Rübeland besuchten wir die Baumannshöhle bevor es zur Übernachtung nach Wernigerode ging. Am Abend gab es noch eine Führung im Schloß Wernigerode. Am nächsten Tag folgte eine Stadtführung und anschließend eine Fahrt mit der Brockenbahn auf den Brocken. Auf der Rückfahrt verweilten wir noch ein paar Stunden in Goslar.

Aktivitäten des 2. Bass



Am 28. April 1991 fuhren wir mit unseren Frauen nach Dinklage. Das Mittagessen fand im Kolpinghaus statt. Nach einer Wanderung durch den Burgwald rundeten wir die Fahrt mit einer Kaffeetafel ab.

Aktivitäten des 2. Bass



Ab 1991 fahren wir jährlich einmal im Juni mit dem Zug zum  Spargelessen in das Lokal "Pelz" nach Lemförde. Eine fröhlich singende und spielende Gesellschaft, begleitet mit Akkordeon- und Gitarrenmusik, kehrt dann gegen 23.30 Uhr mit dem Zug nach Diepholz zurück.

Aktivitäten des 2. Bass



Am 29. Januar 1994 verbrachten wir mit unseren Frauen ein gemütlichen Abend bei reichlich Essen und Trinken im Burggrafen in Diepholz. Am Kaminfeuer erlebten wir in geselliger Runde ein paar unvergessliche Stunden.

Aktivitäten des 2. Bass



Am 10. März 1995 fuhren wir mit unseren Frauen zum Pickertessen ins Restaurant Tiemann. Der Weg wurde mit dem Zug bis zum Bahnhof Lemförde und anschließend zu Fuß zurückgelegt. Es war ein gelungener Abend.

Aus Kreiszeitung vom 22.05.2014
Aus Kreiszeitung vom 30.05.2014
Aus Kreiszeitung vom 30.05.2014

Am 25.06.2014 kurz vor der MGV Übungspause brachten 30 Sänger ihrem Sangesbruder Hermann Hardemann, der im Senioren Wohnpark – Weser in Barnstorf Aufnahme gefunden hatte, ein Ständchen, das auch von den Mitbewohnern Hardemanns begeistert aufgenommen wurde. Unter der Leitung des stellvertretenden Chorleiters Karl  Heinz Buns wurden vor allem Volkslieder gesungen. Hardemann wurde 1949, als er gerade 18 Jahre alt geworden war, von seinem Vater in den MGV Diepholz „einfach mitgenommen, ob ich wollte oder nicht“, wie er gerne erzählte. Aber er hielt dem MGV die Treue, bis zu seinem Tod im August 2014.

2. Tenor im Butjadinger Land vom 08.08.-10.08.2014

Einen prall gefüllten Sack voll Eindrücken und Erlebnissen hatte der gebürtige Butjadinger Müllermeister,  Johann Ahten zusammen mit Stimmführer Siegmar Elfert für die Sänger des 2. Tenores und deren Frauen parat, als es ins Butjadinger Land ging.

Zwischen Jadebusen und Weser, gegenüber Bremerhaven liegt dieser, auf der Landkarte einem Hundekopf ähnelnde, platte  Landstrich, von dem nicht geringe Teile unter Meeresspiegel liegen.

Erste Mittagsrast wurde im empfehlenswerten Gasthaus „Aal und Krabbe“ in Varel am Jadebusen eingelegt und das köstliche Fisch/Fleisch – Büffet ließ keine Wünsche offen.

Das „Schwimmende Moor“ war dann die weitere Station für die Gäste aus der Geest und die Problematik des Wassers, der Gezeiten, der niedrigen Höhe des Landes und die Besonderheiten des Weltnaturerbes „Niedersächsisches Wattenmeer“  wurde dort anschaulich erklärt. Wie lebenswichtig die Deiche für die Menschen dort sind und die Geschichte des Jahrhunderte alten Kampfes gegen die nassen und stürmischen  Naturgewalten  erklärte der Führer im „Nationalpark-Haus“ dem Museum im Hafen von Fedderwardersiel anhand der Ausstellungsstücke und einem Modell, das Ebbe und Flut und die Einwirkungen von Sonne und Mond gut sichtbar werden ließ.

Im „Auge des Hundes „ wie Stollham auch genannt wird zeigte Johann Ahten sein Geburtshaus, was damals noch eine Windmühle war, die allerdings wie viele andere auch abgebrannt war.

Mit dem „Butjenter Tschu-Tschu“ – einer Straßen – Kleinbahn gab es am nächsten Morgen eine Rundfahrt durch das Butjadinger Land und der Lokführer erklärte den Gästen  ausführlich, anschaulich und heimatverliebt die Eigen- und Besonderheiten seiner Heimat.

Nachmittags dann ein weiteres Highlight dieses Wochenendes. Durch den Wesertunnel ging es zum Bremerhavener Fischereihafen und von dort in einer ausgiebigen Bus – Rundfahrt durch den riesigen Hafen von Bremerhaven.

Alle waren sich einig, dass sie von den Ausmaßen und Einrichtungen des Hafens und von seiner überwältigenden logistischen Leistung auf Straße, Schiene und natürlich auf dem Wasser überrascht und überwältigt seien und dies nicht erwartet hätten.

Mit einer „Seefahrt“ mit der Fähre von Bremerhaven nach Blexen über die Wesermündung endete diese Hafenexkursion.

 Nach einem zweiten, recht gemütlichen Abend im Ausgangshotel „Butjadinger Tor“  besuchte die Gruppe in der Nähe das „Historische Kaufhaus“ in Abbehausen. Wer in Diepholz einmal in der Drogerie Rostek am Willenberger Eck gewesen ist, der hat einen kleinen Eindruck von dem, was im „Historischen Kaufhaus“ zu sehen ist. Dieses Kaufhaus wurde 1853 gegründet und wird von einem Förderverein seit 1996 als historische Einrichtung nach der Geschäftsaufgabe durch den Besitzer  weitergeführt. Alles, was unsere Großeltern und Eltern und auch wir weggeworfen haben, weil es durch Neueres und vermeintlich Besseres und Moderneres ersetzt wurde ist dort liebevoll und akribisch gesammelt, archiviert und ausgestellt. Allein der Geruch der tausende von Ausstellungsstücke ist ein Erlebnis für die Nase.

Der Heimweg führte die Diepholzer zum Schluss noch in die „Moorseer Mühle“ die sich sogar durch den ausreichend vorhandenen Wind drehte und sowohl die engagierte Führerin als auch der ehemalige Butjadinger Müller und Sangesbruder Johann Ahten konnten die einzelnen Bauteile im Betrieb erklären.

Zum Abschied und Dank sang Johann Ahten im Mühlenhaus das „Butjadinger Lied“ bevor der Sack, gefüllt mit vielen Eindrücken und Erinnerungen wieder zugebunden und von den Sängern  und ihren Frauen nach Diepholz zurückgefahren wurde.

 

 

 

 

Sänger blickten in die Welt - und gen Himmel

Barnstorf, den 29.05.2016 Von Simone Brauns-Bömermann

Das 96. Kreisgruppenchorfest in Barnstorf wurde zu einem Fest der Überraschungen. Grund waren nicht nur die musikalischen Darbietungen der sieben Chöre, sondern vor allem die äußeren Rahmenbedingungen. Wegen des Regens zu Beginn des Konzertes blieb das idyllische Gelände am Meyer-Köster-Haus zunächst außen vor, Sänger und Zuschauer zogen am frühen Sonntagnachmittag ins nahe gelegene Gotteshaus der katholischen Kirchen-gemeinde.

Musikalische "Wolkenbilder" malte der Chor "Gemischt for fun" aus Rehden. Während der Himmel nun Wolkenbilder ohne Regen malte präsentierten, im zweiten Teil des Programm, die Chorgemeinschaft Drebber und der MGV Diepholz ihre Beiträge, unter freiem Himmel, vor den Bienenstöcken am Giebel der Tabakfabrik am Meyer-Köster- Haus und das Publikum saß im großen Garten inmitten des Heimathaus-Ensembles.

Foto: Dimitri Schweitz
Foto: Suding (MGV Vechta)
von Heinz Riehn
06.-08.09.2017
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